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Inhaltsangabe



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Universität Utrecht (Utrecht Institute of Linguistics OTS), Niederlande

Das Utrecht Institute of Linguistics OTS (UiL OTS) ist ein Forschungsinstitut der Faculty of Arts an der Universität Utrecht. UiL OTS hat zum Ziel, wissenschaftliche Expertise im Hinblick auf die Systeme zu entwickeln, die Sprache, Sprechweise und ihrem Gebrauch unterliegen. Das Forschungsprogramm umfasst Grundlagen- und Angewandte Forschung im Bereich Sprache und Sprechweise.

UiL OTS will eine intensive Kooperation zwischen verschiedenen Bereichen von Linguistik und verwandten Disziplinen ausserhalb der Linguistik wie Logik, Computerwissenschaft und Kognitionswissenschaften fördern. Besonders in den Bereichen Maschinenübersetzung (Eurotra, Rosetta), Sprachtechnologie und Korpuslinguistik sowie verwandten Tools (Entwicklung des Korpus’ von gesprochenem Holländisch) verfügt das Institut über eine grosse Expertise.

Seit 1980 hat das Institut an einer Reihe grosser nationaler und europaweiter Projekte teilgenommen, wie ROSETTA, UPLIFT, EUROTRA, ET-10 (Kollokationen), LRE (Diskurs, Wiederverwendbare Grammatiken), TEMAA, EAGLES-1, MLAP (LS-GRAM), Internationale Kooperation (CLASK), ESPRIT (DYANA, ELSNET), LE (EAGLES-2, VODIS), CORPUS OF SPOKEN DUTCH. Seit 1995 ist UiL OTS Koordinationspartner von ELSNET.

Die Universität Utrecht koordiniert das Projekt und ist verantwortlich für die Verbreitung der Resultate (WP6) sowie die Verwaltung und Koordination des Projektes (WP7). Sie trägt zudem zu den anderen Arbeitspaketen bei: Sie sammelt und annotiert holländische Lernobjekte, gibt Feedback zu den neuen Funktionalitäten, entwickelt ein Wörterbuch für Holländisch und nimmt an der Evaluation teil.

LT4eL-Mitglieder an der Universität Utrecht:

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Charles Universität Prag, Institute of Formal and Applied Linguistics, Tschechische Republik

Das Institute of Formal and Applied Linguistics (UFAL) ist ein Departement der Faculty of Mathematics and Physics der Charles Universität in Prag. Das Institut wurde 1990 gegründet. In enger Kooperation mit dem Institute of Theoretical and Computational Linguistics (Faculty of Philosophy), hat das ÚFAL zum Ziel, Unterrichts- und Forschungsprogramme im Bereich theoretische Linguistik und Computerlinguistik an den entsprechenden Fakultäten zu entwickeln und arbeitet dabei eng mit dem Institute of the Czech National Corpus an der Faculty of Philosophy sowie der School of Computer Science an der Faculty of Mathematics and Physics zusammen.

Das Institut hat an mehreren nationalen und internationalen Projekten teilgenommen. Auf nationaler Ebene hat das Institut Korpora, Taggers und Parsers für Tschechisch entwickelt und an maschineller Übersetzung zwischen Englisch und Tschechisch gearbeitet. Auf internationaler Ebene hat das Institut an Projekten mitgearbeitet, die sich mit Sprachressourcen, Computerlexikologie und Speech-Sprach-integrierter Forschung befassten (PECO-LATESLAV, CEGLEX, MULTEXT, ELSNET GOES EAST, TELRI, AGILE, TELRI 2, ELSNET und ENABLER).

Die Universität Köln wird als Entwickler des open-source Learning Management Systems ILIAS die Hauptverantwortung für die Integration der neuen Funktionalitäten in die Plattform tragen. Bei dieser Aufgabe wird die Charles Universität eng mit der Universität Köln zusammenarbeiten. Die Universität wird auch an den anderen Arbeitspaketen teilnehmen: sie wird tschechisches Lernmaterial sammeln und annotieren, Feedback auf die neuen Funktionalitäten geben, ein Wörterbuch für Tschechisch entwickeln und an der Evaluation und Validierung teilnehmen.

LT4eL Members on behalf of Charles University are:

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Universität Lissabon (NLX - Natural Language Group), Portugal

NLX-Group ist die Natural Language Group des Departements für Informatik an der Faculty of Sciences der Universität Lissabon. In dieser Gruppe werden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Bereichen künstliche Intelligenz und Kognitionswissenschaft durchgeführt, mit einem speziellen Schwerpunkt auf der Verarbeitung von natürlicher Sprache. Dies geschieht in Kontakt mit anderen Forschungsgruppen und Laboratorien im Departement, einschliesslich der Gruppe für Mensch-Computer-Interaktion.

Diese Gruppe hat in den Bereichen annotierte Korpora, Tagging und shallow-processing für Portugiesisch, Ontologien und semantische Netzwerke, tiefenlinguistische Verarbeitung und Computergrammatiken für Portugiesisch sowie Fragen-Anworten im portugiesischen Web Forschung durchgeführt und Tools entwickelt. Die meisten dieser Aktivitäten wurden im Rahmen mehrerer national und international finanzierter Projekte wie QueXting, GramaXing, TagShare, LTRC und Nexing durchgeführt.

Im laufenden Projekt wird die NLX-Group portugiesische Lernobjekte liefern und annotieren, Feedback zu den neuen Funktionalitäten geben, ein Wörterbuch für Portugiesisch entwickeln und an der Evaluation und Validierung teilnehmen.

LT4eL-Mitglied an der Universität Lissabon

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Institute of Computer Science, Polnische Akademie für Wissenschaften, Polen

Das Institute of Computer Science der Polnischen Akademie für Wissenschaften (ICS PAS) ist ein führendes nationales Forschungszentrum im Bereich Computerlinguistik. Die Forschungsaktivitäten sind in zwei Departementen organisiert: dem Department of Theoretical Foundations of Computer Science und dem Department of Artificial Intelligence. Innerhalb des AI-Departements gibt es 6 Gruppen, einschliesslich der Gruppe für Sprachkonstruktion. Die Gruppe für Sprachkonstruktion hat 7 Vollzeitmitarbeiter, 1 Teilzeitmitarbeiter und 2 ausländische Mitarbeiter.

Die wichtigsten derzeitigen Forschungsinteressen der Gruppe umfassen:

Die Gruppe erhielt kürzlich vom Polish State Committee for Scientific Research (KBN) ein 36-monatiges Forschungsstipendium zur Entwicklung eines grossen, Internet-zugänglichen und linguistisch annotierten Polnisch-Korpus’ sowie zur Entwicklung von Tools für Annotation, Erstellung eines Verzeichnisses und Suche. Zurzeit hat die Gruppe zwei Forschungsstipendien (36 und 30 Monate) zur Informationsextrahierung und zur automatischen Wissensaneignung.

Innerhalb des LT4eL-Projektes wird ICS PAS in WP2 eine aktive Rolle spielen. Zusätzlich wird das Institut für die (Annotation der) polnischen Ressourcen, Funktionalitäten und das polnische Wörterbuch verantwortlich sein und wird zudem an der Evaluation und Validierung der Funktionalitäten beteiligt sein.

LT4eL-Mitglieder an der Polnischen Akademie für Wissenschaften:

Institute for Parallel Processing, Bulgarische Akademie für Wissenschaften

Das Institute for Parallel Processing (IPP) an der Bulgarischen Akademie für Wissenschaften wurde 1985 gegründet und brachte dabei SpezialistInnen verschiedener fortgeschrittener IT-Bereiche einschliesslich Networking, Umweltmathematik, Grossberechnungen, künstliche Intelligenz und Verarbeitung natürlicher Sprachen zusammen. Heute ist das IPP die führende akademische Organisation Bulgariens in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Sein Linguistic Modelling Laboratory (LML), welches am LT4eL-Projekt beteiligt sein wird, ist die beste bulgarische Einheit in Computerlinguistik und künstlicher Intelligenz und war in den letzten zehn Jahren an über 25 internationalen Projekten beteiligt. Seine Untersuchungen umfassen die Verarbeitung von natürlicher Sprache (Bulgarisch) sowie Forschung und Entwicklung in der Wissensdarstellung und Ontologie-Verwaltung. LML hat eine grosse Sammlung von Korpora und verwendet verschiedene Tools für den Unterhalt von konzeptuellen Strukturen und Ontologien.

In Anbetracht seiner Expertise im Bereich Wissensdarstellung und Entwicklung von Ontologien wird IPP das Arbeitspaket, welches sich mit der Entwicklung von Ontologien befasst (WP3), leiten. Dabei wird eng mit der Universität Malta zusammengearbeitet, um die sprachunabhängige Ontologie und das englische Wörterbuch zu entwickeln. Zusätzlich wird das IPP bulgarische Lernobjekte sammeln und annotieren, ein bulgarisches Wörterbuch beitragen und an der Validierung und Evaluierung der neuen Funktionalitäten teilnehmen.

LT4eL-Mitglieder an der Bulgarischen Akademie für Wissenschaften:



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Open University, Grossbritannien

Mit ihren 200,000 Studierenden ist die Open University die bei Weitem grösste Universität Grossbritanniens und die 3. grösste Universität weltweit. 180,000 unserer Studierenden belegen ihre Kurse online und so haben wir viel Erfahrung mit der gesamten Auswahl an E-Learning-Applikationen. Expertise im Bereich Bildungstechnologien ist eine unserer Stärken.

Das Computing Research Centre (CRC)umfasst verschiedene Bereiche der Universität, in denen internationale qualitativ hochstehende Computerforschung betrieben wird. Es hat sich international profiliert im Bereich NLP, einschliesslich Informationsfilterung, Evaluation, multilinguale Generierung und E-Assessment sowie Software Requirements Engineering und Mensch-Computer-Interaktion – speziell im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit. Weitere relevante Bereiche sind Ontologien und das Semantic Web sowie Ausbildung im Bereich Informatik. Das CRC fördert Forschung vor dem Hintergrund von Lernapplikationen und verfügt als zusätzliche Stärke über eine enge Bindung zum Bereich Learning and Teaching der Universität, wo neue Applikationen für die Studentenschaft entwickelt und versuchsweise umgesetzt werden.

Die Mitarbeiter des CRC können auf eine Reihe von Forschungsstipendien zurückblicken. Kürzlich abgeschlossene und laufende europäische Projekte von Relevanz für LT4eL umfassen E-LeGI, LeGE-WG, MOBIlearn, NECA und das semantische Mining Network von Excellence.

Die Open University wird gemeinsam mit der Universität Köln und der Zürcher Hochschule Winterthur als Bindeglied mit der E-Learning-Community fungieren. Sie wird die Hauptverantwortung für die Validierung des verbesserten Learning Management Systems tragen und sie wird mit ihren Einblicken in Bildung und Pädagogik zur Entwicklung der neuen Funktionalitäten beitragen. Die Open University wird das Arbeitspaket WP5 leiten.

LT4eL Members on behalf of Open University are:

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"Al.I.Cuza" Universität Iasi (Faculty of Computer Science), Rumänien

Die Faculty of Computer Science der Universität "Al.I.Cuza" von Iasi (UAIC-FII) bietet Studien auf Bachelorstufe in Computerwissenschaften und Informationstechnologie an, sowie Masterprogramme in vier Bereichen einschliesslich Computerlinguistik. Zusätzlich werden Weiterbildungsprogramme und Doktorandenprogramme in Computerwissenschaft angeboten.

Die durchgeführten Forschungsprojekte beinhalten die Entwicklung und Umsetzung von LT-Tools für das Rumänische sowie sprachunabhängige Applikationen: Morphologie und sub-syntaktische Verarbeitung, Wissensrepräsentation, lexikalische Semantik, Architekturen von WordNet, sprachunabhängige Diskursdarstellung und -verarbeitung (einschliesslich Parsing und Anaphern-Auflösung, Zusammenfassung, Fragen-Beantwortung), Tools für die Annotation von Korpora und Entwicklung annotierter Korpora, Beschaffung, Verarbeitung und Standardisierung von linguistischen Ressourcen usw.

Zusätzlich fördert die UAIC-FII eLearning: seit 2002 bietet FII eLearning-Kurse für 5 andere Fakultäten der UAIC an und trainiert so die zukünftigen Spezialisten in der Anwendung und Entwicklung von elektronischen/Web-Materialien im Unterricht und in der Organisation von online- und distance-Kursen. Die Forschenden und Studierenden der FII haben zahlreiche Unterrichtssoftware-Programme und -Materialien entwickelt.

Viele der Forschungsaktivitäten an der Fakultät wurden in Zusammenarbeit mit nationalen Forschungseinheiten durchgeführt oder von der EC finanziell unterstützt (TELRI, ELRA, BALKANET). Seit 2005 ist die UAIC-FII ein finanziell nicht unterstützter Partner im Knowledge Web NoE in FP6.

Die Universität "Al.I.Cuza" von Iasi leitet WP1, das Arbeitspaket, das sich mit den Vorbereitungen beschäftigt, die für die Durchführung der darauf folgenden WPs nötig sind. Dieses Arbeitspaket beinhaltet das Sammeln der Dokumente zur Annotation von Lernobjekten und zur Standardisierung der linguistischen Annotation. Zusätzlich wird die UAIC-FII an der Umsetzung der weiteren Arbeitspakete mitarbeiten.

LT4eL-Mitglieder an der Universität "Al.I.Cuza" von Iasi:

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Universität Hamburg, Arbeitsbereich Natürlichsprachliche Systeme, Deutschland

Der Arbeitsbereich Natürlichsprachliche Systeme (NatS) ist eine Abteilung des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg. Die Arbeitsgruppe besteht aus ungefähr 15 Wissenschaftlern und ist eines der prominentesten und ältesten Forschungsinstitute für die Verarbeitung natürlicher Sprache in Deutschland. Das Institut führt moderne Laboratorien, in denen zeitgemäße Technologien getestet und in realistischen Umgebungen angewendet werden. Wichtige Forschungsthemen sind Design und Realisierung von Softwaresystemen für Mensch-Maschine-Interaktion, wobei fachliche Kompetenzen in den Bereichen Informatik und moderne Linguistik kombiniert werden. Die Forschung umfasst alle Phasen von Sprachsignal bis zu high-level semantischen und pragmatischen Repräsentationen.

Multilingualität und Multimodalität sind in den letzten 5 Jahren die wichtigsten Forschungsperspektiven geworden. Verschiedene Projekte auf dem Gebiet der maschinellen Übersetzung und Machine Aided Translation wurden für die Sprachenpaare Deutsch-Rumänisch, Deutsch-Tschechisch, Deutsch-Bulgarisch und Englisch-Spanisch durchgeführt. Auch wurde Expertise bezüglich der Anwendung von LSI in multilingualen Kontexten erworben.

Die Arbeitsgruppe hat an einer Vielzahl nationaler und internationaler Projekte wie CompTrain, DAWAI, ESITEC, Verbmobil, ISLE und dem DBRMAT-Projekt teilgenommen. Mitarbeiter der Gruppe sind aktiv an der Organisation von internationalen Veranstaltungen an Konferenzen beteiligt: MT-Summit, RANLP, LREC. Die Universität Hamburg und insbesondere NATS ist der Gastgeber der ELSNET Sommerschule 2006 und der International Conference of Language for Special Purposes 2007.

Multilingualität ist ein wichtiger Bestandteil des LT4eL-Projekts und muss berücksichtigt werden, besonders in Zusammenhang mit der Integration der verschiedenen Funktionalitäten in ILIAS sowie der Abstimmung des Vokabulars in Hinsicht auf die verschiedenen Ontologien. Die Universität Hamburg ist für diese Aufgabe verantwortlich.

Die Universität beteiligt sich auch an den übrigen Aufgaben, wie der Bestandsaufnahme und Klassifizierung der relevanten Ressourcen und Tools, wobei insbesondere auf die multilingualen Aspekte geachtet wird. Zusammen mit der Universität Tübingen und der Zürcher Hochschule Winterthur werden deutsche Learning-Objekte gesammelt und linguistisch und strukturell annotiert.

LT4eL-Mitglieder an der Universität Hamburg

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Universität Malta, CSAI und Institute of Linguistics, Malta

Das Department of Computer Science and AI (CSAI) wurde 1993 gegründet, um die Lehr- und Forschungskapazitäten der Universität Malta in einem breiten Spektrum von Themen der Informationstechnologie zu erhöhen. Das CSAI ist für Lehre und Forschung in Computerwissenschaft verantwortlich und führt derzeit Programme auf Bachelor- und auf Masterstufe. Das CSAI arbeitet mit dem Institute of Linguistics zusammen, welches für die Kurse in Linguistik verantwortlich ist und Forschung in Bereichen der formalen und angewandten Linguistik betreibt.

Die Expertise im Bereich Computerlinguistik, welche für das Projekt wichtig ist, beinhaltet Rechtschreibkorrektur, Informationsextraktion, und template-basiertes Auffinden von Informationen auf dem Web. Während der letzten Jahre wurde an der Entwicklung eines Computerlexikons für Maltesisch und an damit zusammenhängenden Tools gearbeitet. Das CSAI ist zurzeit an den EU-Projekten REWERSE, MVU und LATER beteiligt.

Die Universität ist Mitglied von GEANT und EUMEDCONNECT-Projekten und das Departement, welches auch im Bereich P2P-Architekturen über Expertise verfügt, befasst sich im Moment mit GRID computing und verwandten Anwendungsbereichen der eScience.

Zusammen mit dem Institute for Parallel Processing (Bulgarien) wird die Universität Malta die sprachunabhängige Ontologie und das englische Wörterbuch entwickeln. Zusätzlich ist die Universität Malta für die maltesischen und englischen Sprachressourcen und -funktionalitäten verantwortlich. Sie wird Lernmaterialien für Englisch und Maltesisch sammeln und annotieren und wird darüber hinaus zur Entwicklung von Sprachwörterbüchern bezüglich der Ontologie beitragen. Schliesslich wird die Universität Malta an der Validierung und Evaluation der Funktionalitäten teilnehmen.

LT4eL-Mitglieder an der Universität Malta:

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Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, IUED Institut für Übersetzen und Dolmetschen, Schweiz

Das Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IUED) gehört zur School of Applied Linguistics (Departement Angewandte Linguistik) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Seit 1. September 2007 ist das Departement Angewandte Linguistik und Kulturwissenschaften der ZHW das Departement Angewandte Linguistik der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. In der ZHAW haben sich die Zürcher Hochschule Winterthur ZHW die Hochschule für Angewandte Psychologie/Institut für Angewandte Psychologie HAP/IAP, Hochschule für Soziale Arbeit Zürich HSSAZ und die Hochschule Wädenswil HSW zusammengeschlossen. Im Kanton Zürich ist damit an den Standorten Winterthur, Zürich/Dübendorf und Wädenswil eine Mehrsparten-Fachhochschule mit über 6'000 Studierenden entstanden.

Seit Herbst 2006 werden neu die zwei BA-Studiengänge Mehrsprachige Kommunikation und Technikkommunikation angeboten. Die Studienrichtung Mehrsprachige Kommunikation bildet Spezialistinnen und Spezialisten aus, die Kommunikationsprozesse zwischen verschiedenen Sprachen kompetent bewältigen und professionell steuern. Solche Fähigkeiten sind bei international tätigen Organisationen, Industrieunternehmen, Versicherungen und Banken ebenso gefragt wie bei Behörden, NGO und Verbänden.

Die Studienrichtung Technikkommunikation bereitet auf anspruchsvolle Kommunikationsaufgaben an der Schnittstelle zwischen Produktentwicklung und Produktnutzung vor. Technikkommmunikation gilt in der Geschäftswelt als zentrale Kompetenz. Die Studienrichtung stellt eine Innovation dar: Die Integration technischer, medienwissenschaftlicher und kommunikativer Aspekte ist an Schweizer Hochschulen neu und einzigartig.

Der dreijährige Studiengang führt zum Titel Bachelor of Arts ZFH in Sprache und Kommunikation, Studienrichtung Mehrsprachige Kommunikation bzw. Technikkommunikation.

Ausserdem umfasst es zwei Forschungs- und Dienstleistungsstellen, die Fachstelle für Terminologie und die Fachstelle für Computerlinguistik.

Bei der Forschung und Entwicklung liegt der derzeitige Hauptakzent auf Entwicklungen in den Bereichen Sprachtechnologie und eLearning in der Ausbildung von Übersetzern. Die eLearning Projekte umfassen die Computerlizenz für Übersetzer, TransTech, Tools for Translators und Research Tools.

Das Institut verfügt über weitreichende Kompetenz im Bereich eLearning und dient (zusammen mit der Open University und der Universität Köln) als Bindeglied mit dieser Community. Zusammen tragen sie die Hauptverantwortung für die Bewertung von Enhanced Learning Management System und sie werden mittels ihres pädagogischen Fachwissens zur Entwicklung von neuen Funktionalitäten beitragen. Zusammen mit der Universität Hamburg und der Universität Tübingen wird die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften für die deutschsprachigen Ressourcen und Funktionalitäten verantwortlich sein.

LT4eL-Mitglied an der Zürcher Hochschule